Nach einigen kleinen Zwischenfällen sind wir (Nimer, Raoul, Sandra, Sebastian, Björn, Yvonne, Alina, ...wie hießen die anderen noch mal) endlich am Freitagabend in Hamburg eingetroffen. Nach unserer Zellenbegutachtung sind wir ins Hamburger Haus gefahren und haben den Stand aufgebaut. Alles wurde dekoriert und einige Leute zum Visitenkarten und Flyer schneiden abgestempelt (es hat keiner seine Hand verloren). Der Computer wurde noch mal getestet und unser Spielzimmer fertig eingerichtet.

Wir stellten schnell fest, dass wir mit unsern neun Leuten zu der größten angereisten Gruppe gehörten, die Orga des Cons natürlich ausgeschlossen.

Samstag früh wurden die letzten kleinen Arbeiten erledigt und kurz vor Beginn des Nordcons ging so ziemlich alles drunter und drüber.

Für uns begann dieser Tag sehr ruhig, die Gäste wollten sich erst mal in die Runden einschreiben. Die Menschenmassen strömten an uns vorbei, oder fragten uns, wo es zu den Einschreibungen gehe. Wir hatten ähnliche T-Shirts wie die Con-Orga an und wurden dadurch schnell verwechselt. War aber nur halb so schlimm. Die Autoren trudelten dann auch langsam ein und legten noch Ihre eigenen Infomaterialien aus.

Im ersten Block waren drei von vier möglichen Systemen ausgebucht. Die restlichen Blöcke waren meist total ausgebucht. Und wir das PrO-Team wurde auf die Menschheit los gelassen. Wir standen Rede und Antwort zu allem was das Projekt Odyssee vertritt und was es mit ihm auf sich hat. Wir warben potenzielle neue Systemautoren, knüpften Kontakte, haben Einladungen zu anderen Veranstaltungen bekommen und zum Abend hin jede Menge Lob einstreichen können.

Ziemlich fertig sind wir abends in unsere Unterkunft gefahren und haben unseren Erfolg noch etwas gefeiert. Ach ja, verfahren haben wir uns mehrmals, aber wie gut das es unseren guten Engel Yvonne gibt.

Am Sonntag sollten die Runden um 10 Uhr beginnen, aber davon kann hier wahrlich keine Rede sein. Wir konnten „gerade mal“ zwei Runden füllen. Aber im großen und ganzen war der Sonntagmorgen um einiges leerer als der Vortag. Zum Nachmittag hin waren wieder alle unsere Runden voll. Und im Gegensatz zu dem Con war unser Raum gut gefüllt.

Wir hatten auch einen Workshop gemacht. Der fand unter der Leitung von A. Reimer um 12 Uhr statt. Es nahmen viele Leute an der interessanten Diskussionsrunde und Reimers Teil.

Um 18 Uhr brach das PrO seine Zelte ab und machte sich reichlich erschöpft auf den Weg nach Berlin zurück. Zwei zurückgebliebene Runden ließen sich davon nicht stören und spielten munter weiter.

Fazit:

Wir tun es noch mal. So viel Erfolg und Lob haben ihren Eindruck bei uns hinterlassen. Unsere Position war sicherlich nicht optimal, wir wurden oft übersehen, was schade ist, aber es stellt sich auch die Frage, ob es eine bessere Stelle gab, als die, direkt am Eingang!!!

Für uns steht fest, dass das Projekt Odyssee auf dem Nordcon ein voller Erfolg was und dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein werden.

Euer PrO-Team