vom 21.4. bis 23.4. 2006 in der Jugendherberge Dilsberg von Katja Kornmacher
Erst einmal möchte ich mich bei den Leuten ganz herzlich bedanken, die unseren Mini-Con zu einem schönen Erlebnis gemacht haben: den Teilnehmern. Alles hat super geklappt: jeder hat hingefunden (längste Anreise – doch nicht Holly aus Berlin, sondern Yvonne wegen einer Dienstreise aus Tokyo), Übernachtung: es gab nicht mehr als sechs Leute in jedem Zimmer, die Herbergsleitung war entspannt und freundlich und wir dürfen gerne wieder kommen, Essen war in Ordnung, Frühstück von 8.00 – 9.00 hatte frühe Runden zur Folge und nicht die Steinigung der Orga (Gott sei Dank), Küchendienst war ein Minimalaufwand, wir hatten tolle, kreative Spielrunden und wundervolles, warmes Frühlingswetter mit reichlich Sonne, die wir auf der Terrasse der JuHe über dem Neckar genießen konnten.
Es gab zwei Aufenthaltsräume ausschließlich für uns: den Hexenkessel, wo unser Kino profi-mäßig aufgebaut war (vielen Dank an Alex) und den Holzseite 4/4 vertäfelten Rittersaal mit den Nischen für Rollenspielrunden. Bei insgesamt 27 Teilnehmern stelle ich mal folgende Theorie auf: man lernt die einzelnen Leute nicht nur besser, sondern man lernt auch quantitativ mehr Leute kennen.
Warum? Weil wir Menschen in kleineren Ansammlungen entspannter sind und nicht so den Drang verspüren, uns zu festen Grüppchen zusammen zu finden. Außerdem konnten fast alle zusammen bei den „Werwölfen vom Düsterwald“ mitspielen...
Mein einziges Problem war der Unterforderungsstress, den ich als Orga hatte. Ich konnte mich gar nicht damit abfinden, dass so wenig zu tun war. Schon Wochen im Voraus habe ich mir den Kopf zerbrochen, welche grundlegend wichtigen Dinge ich vergessen haben muss – das kann doch gar nicht alles gewesen sein! Locker wurde ich dann erst Samstag Nachmittag, als immer noch nichts Schlimmes passiert war. Vielen Dank auch an die Projektgruppe Stuttgart, für eure Hilfestellung und speziellen Dank an Yvie (Finanzen) und Dani (Einladung an alle, Orga-Con- Survival-Kit).


